Neuer Arbeitgeber: CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft

17.01.

team_correctiv

Nach fünf Jahren als freier Journalist bin ich am 1. Juli 2014 in eine Festanstellung zum non-profit Recherchezentrum CORRECTIV gewechselt. Jetzt nur 18 Monate später finde ich endlich Zeit im Blog meinen Wechsel zu verkündigen.

Ich bin extrem dankbar, dass ich seit der Gründung von CORRECTIV dabei sein darf. Allein in den letzten anderhalb Jahren habe ich mehr journalistisches Handwerk gelernt, als in den Jahren zu vor.

Zwei Beispiele für Geschichten, die ich gemeinsam mit mehreren Kollegen angehen konnte. Mein Job bestand jeweils aus Konzept, Recherchen und Produktion:

(1) Spendengerichte

Hunderte Millionen Euro haben Beschuldigte in den vergangenen Jahren gezahlt, damit Strafverfahren in Deutschland eingestellt werden. Richter und Staatsanwälte vergeben den größten Teil dieser Millionen freihändig – und so gut wie keiner kontrolliert sie dabei. Diese Intransparenz begünstigt Korruption. Deswegen haben wir bundesweit gesammelt, wohin Richter und Staatsanwälter das Geld verteilen. In dieser Datenbank könnt Ihr mittlerweile fast 400 Millionen Euro durchsuchen.

(2) Sparkassen – Durchleuchte Deine Bank

Wir wollen die Situation der verbliebenen 413 Sparkassen in Deutschland detailliert analysieren. Gemeinsam mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung laden wir jeden interessierten Bürger und Lokaljournalist ein, mit uns zu recherchieren. Dafür haben wir eine Plattform entwickelt, den CrowdNewsroom. Solche sehr großen, strukturellen Analysen können wir alleine nicht stemmen. Deswegen unser Aufruf. Lasst uns gemeinsam für Transparenz und Kontrolle bei den Sparkassen sorgen.

Neben diesen zwei größeren Produktionen arbeite ich noch an diversen anderen Themen mit. Mit meinem Kollegen Daniel Drepper schreibe ich weiterhin über das Thema Fußballdoping auf einer extra Schwerpunktseite und auch sonst hat mich der Sport nicht ganz losgelassen. In diesem Jahr wird das Portofolio durch weitere – komplett neue Schwerpunkte – ergänzt werden. In den letzten Wochen saß ich nebenbei noch öfters an der Regie in einem Videostudio, was wir uns ins Büro gebaut haben. Die Updates bekommt Ihr am einfachsten über meine Nachrichten auf Twitter und Facebook mit.

Die Arbeit von CORRECTIV wird übrigens über Spenden finanziert. Ihr könnt bei uns Mitglied werden. Das tut nicht weh, kostet nicht viel und Ihr tut etwas für die Gesellschaft. Hier findet Ihr, wie Ihr uns ganz konkret unterstützen könnt.

Wer auf dem Laufenden bleiben will, bekommt hier aktuelle Infos vom CORRECTIV-Team:

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