Whistleblowing im KlubKonkret

20.02.

Die TV-Sendung KlubKonkret fragte diese Woche, ob wir mehr Whistleblower brauchen. Ich durfte mich an der Diskussion beteiligen. Und die Antwort war natürlich: Ja.

Screenshot www.klubkonkret.de

Screenshiot www.klubkonkret.de



Der KlubKonkret läuft alle zwei Wochen auf EinsPlus. Ein junges Team, was die Themen der Zeit beackert. Wer nicht nur an der neuen Folge interessiert ist, sollte sich mal die vorherige Sendung zur deutschen Flüchtlingspolitik reinziehen. Starke Gäste und zwei wertvolle Reportagen von Eva Schulz.

Im Vorfeld der TV-Aufzeichnung, die eine Woche vorher in München stattgefunden hat, habe ich ein paar Texte über Edward Snowden und seiner Motivation gelesen. Zwei starke Texte kann ich empfehlen, die seine Entwicklung zum Whistleblower toll beschrieben haben:

How Laura Poitras Helped Snowden Spill His Secrets (NYT)
„Das müsste euch interessieren“ (Auszug aus Luke Hardings neuem Buch)

Mit einer meiner Aussage bin ich in der Sendung nicht ganz zufrieden gewesen, weil sie missverstanden werden könnte. Vor einem Whistleblower muss es meine Aufgabe sein, dessen Anonymität so gut es geht zu schützen, wenn er dies möchte. Das muss bei jedem Kontakt neu geprüft werden. Wenn ich das nicht garantieren kann, darf ich eine Geschichte nicht veröffentlichen.

Hier gibt es die knapp 30 Minuten in voller Länge zu sehen:

3 Kommentare zu "Whistleblowing im KlubKonkret"

  1. Coole Bildunterschrift…;-)


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