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Tour de France 2012: Prolog

30.06.

Alles zwei Jahre die selbe Situation: Die EM oder WM steht kurz vorm Finale und im Hintergrund beginnt die Tour. In Deutschland wird der Auftakt noch etwas stiller kommuniziert werden als in den letzten Jahren. Die Öffis übertragen nicht mehr. Nicht alle Zuschauer werden zu Eurosport rüberwandern. Ich bin sehr gespannt, wie diese Tour de France in Deutschland wahrgenommen wird.

Da ich in meinen Texten, die ich den Auftraggebern anbiete, weitestgehend auf eine sportliche Analyse verzichte, möchte ich das im Blog ein wenig nachholen.

Eine sportliche Einschätzung finde ich dieses Jahr wirklich schwer. In den letzten Jahren lagen die Topfavoriten in der Regel auf der Hand. Vielleicht lässt sich die Situation ein wenig mit 2006 vergleichen, als im ersten Jahr nach Armstrong und mit der Operation Puerto die Tour ohne DIE Topfavoriten startete.

Doch auch dieses Jahr suchen sich die Medien ein Duell, so will es die Tour. Ein Kampf Mann gegen Mann. Zwei Kontrahenten, die sich drei Wochen lang belauern. Der Zweikampf 2012: Australien vs. Großbritannien. Evans vs. Wiggins.

Da ich in diesem Jahr nicht besonders viele Radrennen verfolgt habe und meist nur die Ergebnislisten durchgegangen bin, halte ich mich mit meiner Einschätzung zurück. Ich könnte mir an den Bergen eine ziemlich defensive Fahrweise vorstellen. Evans, Wiggins, Klöden, Menchov… stehen eher für die kontrollierende Fahrweise. Wenn diese Fahrer nach dem Zeitfahren vor den Alpen noch eng beieinander liegen sollten, werden sie es in den ersten Bergetappen wahrscheinlich nicht auf die “moment of truth” Attacke anlegen. Das wiederum eröffnet Raum für die Bergfahrer, die im ersten Zeitfahren schon ein paar Minuten verloren haben.

Hätte Wiggins vor einem Monat nicht die Dauphine Libere gewonnen, würde er mit Sicherheit gar nicht so hochgehandelt werden. Er scheint schon früh in Topform zu sein, was im Laufe des Rennens auch gefährlich werden kann. Seine Kapazitäten müssen bis in die letzte schwere Woche in die Pyrenäen und dem Abschlusszeitfahren reichen. Heute beim Prolog muss er wegen seiner aktuell guten Form als Topfavorit gehandelt werden. Nicht unbedingt als den Favoriten auf dem Tagessieg, dafür sind die kurzen 6,4km zu unberechenbar. Es entscheiden nur ein paar Sekunden. Ein fieser Verbremser bei einem maximalen Höhenunterschied von 16 Metern und Wiggins kann sich den Sieg schenken.

Höhenprofil Prolog via A.S.O.



Es gibt heute noch jede Menge andere Siegesanwärter, auch Deutsche (Tony Martin & Co). Dazu die Üblichen (Cancellara & Co) und mehr oder weniger Newcomer (Sagan & Co). Von den erfolgreichen Prolog-Startern bei der Dauphine rollen heute einige Fahrer in Lüttich von der Rampe.



Bis später hier und auf Twitter.

10.18 | 30.06.

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Noch zwei Links:

Der hervorragende Radsport-Blog THE INNER RING erklärt die Verteilung der Preisgelder.

Der Sieger in Paris erhält 400.000€. Die rote Laterne muss mit 400€ für circa 3.500km strampeln leben. Wobei die Rechnung nicht ganz so einfach ist. Die meisten Preisgelder werden durch das Team geteilt, aber reich wird kein Edelhelfer.

Und die Startliste aller Fahrer, 14 Uhr geht’s los.


10.29 | 30.06.



Wer es gestern Nacht nicht gelesen hat: Die USADA kann den nächsten Schritt gehen und die Doping-Anklage gegen Lance Armstrong und Crew beim Schiedsgericht einreichen, Prozess soll im November beginnen. Das offizielle Statement hat mir die USADA vor ein paar Stunden geschickt:

USADA can confirm that the independent three person Anti-Doping Review Board (ADRB) has conducted a full evaluation and has made a unanimous recommendation to move forward with the adjudication process in accordance with the rules. All respondents will have the opportunity to exercise their right to a full public arbitration hearing, should they so choose, where all evidence would be presented, witness testimony would be given under oath, and an independent group of arbitrators would ultimately decide the outcome of the case. USADA will continue to follow the established procedures that are compliant with federal law and were approved by athletes, the U.S. Olympic Committee, and all Olympic sports organizations.


14.05 | 30.06.

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Ich habe mir gerade mal den Ablauf bei der UCI-Jury genauer angeschaut. Bei einem Zeitfahren muss jeder Fahrer vor dem Start sein Rad auf alle möglichen Details checken lassen. Gewicht, Sattelhöhe, Abstände von x zu y etc.

Erinnere mich an ein paar kuriose Entscheidungen, die von den UCI-Herren in der Vergangenheit getroffen wurde. Besonders technische Neuentwicklungen sind vor der Jury eine echte Hürde.


16.05 | 30.06.

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Rolf Aldag ist auch bis morgen in Lüttich. Fungiert hier als technischer Berater von Tony Martin. Der sitzt seit zwei Minuten auf der Rolle. Trägt wie viele Fahrer beim Aufwärmen eine Kälteweste.


17.47 | 30.06.

Ist Bruyneel gerade glücklich?


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