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Tour de France 2012: 19. Etappe

21.07.

Beginnen wir mit einer kleinen Quizrunde. Ist ja Zeitfahren, da passiert lange nicht viel.

Wem gehören diese Füße und Waden?

Fahrer 1 ©jsachse



Fahrer 2 ©jsachse



Fahrer 3 ©jsachse



Dieses Zeitfahren ist so spannend wie ein Bundesliga-Zweikampf am 34. Spieltag um einen einstelligen Tabellenplatz. Es werden nur noch Positionen ausgefahren und das Podium dürfte davon nicht betroffen sein.

Doch ein ernsthaftes Duell wurde heute ausgefahren. Es ist bereits beendet: Jimmy Engoulvent (Saur-Sojasun) versus Jan Ghyselinck (Cofidis). Der Zweikampf um den letzten Platz.

Eigentlich wollte ich doch ein Foto vom Finish liefern, habe mich dann aber verquatscht und Engoulvent verpasst. Der Franzose wird Letzter bleiben, ganze 41 Sekunden hinter seinem engsten Konkurrenten und es wird ihn freuen… warum?

Den vorletzte Platz ist im Endeffekt nur eine Zahl. Die lanterne rouge bringt allerdings eine Menge: Viel TV-Präsenz, besonders in den letzten Tagen; diverse Auszeichnungen (zum Teil finanzielle); viele kleine Geschenke von den jeweiligen Zielorten. Vielleicht tritt beim Letzten auch ganz besonders das Gefühl auf “es endlich geschafft zu haben”, sobald er über die Champs in Paris rollt.

Seit 12 Uhr rollen die Fahrer von der Rampe, derzeit führt Patrick Gretsch. Hier verlinkt, alle Startzeiten in der Übersicht.

Streckenprofil 19. Etappe via ASO



Gestern am späten Abend habe ich noch ein Stück über den Toursieger getextet, folgt dann später.

15.37 | 21.07.



Ich versuche mal ein wenig Spannung zu erzeugen. Hier im Ziel ist es dunkel geworden. Es könnte regnen. Ganz vielleicht.


17.11 | 21.07.



Starke Bilder. Starke Wiggins Historie von inrng mit sehenswerten Fotos.


17.23 | 21.07.



Wiggins wartet bereits im Ziel.

UK guy ©jsachse


19.26 | 21.07.



Ein Medienvertreter aus UK.

Interview? ©jsachse


20.56 | 21.07.



Audio von der letzten Post-Race Pressekonferenz mit Toursieger Wiggins: LINK SOUNDCLOUD

Gerade keine Zeit die interessantesten Zitate rauszuschreiben. Aber er hat auch was zu Doping gesagt. So ganz ohne Nachfrage. Man staune.


21.36 | 21.07.



Die wahrscheinlich letzte Geschichte ist beendet. Jetzt geht es auf nach Bures-sur-Yvette. Von dort sind es morgen noch 30 Kilometer bis ins Pariser Zentrum. Dann stoße ich an. Auf keine Person. Einfach nur auf die abgearbeitete Checkliste.



8 Kommentare zu "Tour de France 2012: 19. Etappe"

  1. Moin Jonathan, ich habe Deine Berichte hier beinahe täglich verfolgt. Vielen Dank für Deine Arbeit und die sehr interessanten Eindrücke!

    Meiner Meinung nach wird man der TdF in sportlicher Hinsicht nicht ganz gerecht, wenn der Fokus (spätestens nach dem ersten ZF) fast nur noch Wiggins – Wiggins – “UK Postal” – Wiggins – Froome – Wiggins – “UK Postal” – Wiggins – Froome – Wiggins lautet. Dann muss man zwangsläufig enttäuscht werden. Das Design der Tour in den letzten Jahren empfinde ich sehr spannend, beinahe als ob man eine Tour von Eintagesrennen zusammenstellt. Aber vielleicht muss man sich vor Ort auch fokussieren.

    Was ich mir von “Dopingjournalisten” wünschen würde, wäre, dass sie ihr Hintergrundwissen auch mal dafür einsetzen, Nichtexperten wie mir, ein Gesamtbild zu geben. Damit meine ich speziell die Kehrseite der Frage: Wo/Wer wird gedopt? Also welche Fahrer/Teams zeigen hier vorbildliches und wünschenswertes Verhalten? Sind die gezeigten Leistungen mittlerweile physiologisch erklärbar? usw.

    Als Konsument von Sportberichterstattung fällt es mir schwer ein differenziertes Doping-Bild zu bekommen. Entweder das Thema wird ausgeblendet oder es kippt in die andere Richtung, sprich: “Dopingjournalisten” ziehen alles an den Haaren herbei, was auch nur irgendwie helfen könnte, dem Konsumenten eine verseuchte Sportart (oder wenigstens verseuchten Gewinner) zu präsentieren.

    Nochmal Danke für Deinen Blog hier, bin auf Deine Arbeit in den nächsten Jahren gespannt.


  2. Danke für deinen Kommentar McP. Verzeih mir, kann gerade nicht ausführlich antworten. Nur zur Dopingberichterstattung: Das ist wird nicht einfach. Die Hintergründe eines Dopingvergehens werden leider zu selten erkannt und erläutert. Ich kenne auch Kollegen, die gerne mehr über die Hintergründe einer “Tat” veröffentlichen würden, aber nicht dürfen, weil Redaktionen die Namen bringen wollen. Wie es zum cheating kommt, wird wirklich selten behandelt.


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