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Tour de France 2012: 13. Etappe

14.07.

Guten Morgen aus Lattes, etwa tausend Meter vom Mittelmeer entfernt. Muss gestehen, hatte ganz versäumt, dass heute französischer Nationalfeiertag ist. Die Einwohner hier haben gestern schon gut gefeiert.

Beginnen wir mit einer Zwischenbilanz nach den Alpen, die ich für SPIEGEL ONLINE getextet habe. Konzentriere mich sehr auf Froome und Wiggins. Kein wirkliches Duell. Das wäre übertrieben. Aber stelle mir nur vor, was passieren würde, wenn Wiggins in den Pyrenäen wirklich mal einbrechen sollte. Würfe Froome dann das GO bekommen? Oder würde er als Edel-Adjutant (Achtung: Kriegstonalität) agieren?

Einmal Kapitän, immer Kapitän

Aus Annonay berichtet Jonathan Sachse

Sie dominierten beim Zeitfahren, sie dominierten in den Alpen: Das Team Sky ist das Maß der Dinge bei der Tour de France, die Top-Fahrer Bradley Wiggins und Christopher Froome liegen in der Gesamtwertung ganz vorne. Doch nur wenn beide künftig weiter harmonieren, ist der Tour-Sieg möglich.

Die Konkurrenten haben es immerhin versucht. Cadel Evans attackierte auf der elften Etappe bei einem Anstieg bereits 60 Kilometer vor dem Ziel, in der folgenden Abfahrt versuchte der Italiener Vincenzo Nibali, sich abzusetzen. Weitere Angriffe folgten.

Die Königsetappe in den Alpen bot viel Unterhaltung. Doch zum großen Spektakel wurde sie nicht. Der Grund war relativ banal: Das Team Sky dominierte mit einer extremen Ruhe. Britisch-trocken fuhren sie ihr konstant hohes Tempo. Ein Tempo, bei dem jeder ausgerissene Konkurrent zwangsläufig wieder eingeholt – und in den meisten Fällen sogar überholt wird. Dazu gehörte auch Titelverteidiger Evans, der im Ziel fast eineinhalb Minuten Rückstand hatte.

“Cadel ist mental stark. Er kann einen Tag, wie diesen verkraften”, sagte Tejay Van Garderen später im Ziel. Ohne seinen Teamkollegen hätte Evans wahrscheinlich deutlich mehr Zeit auf die Spitzengruppe verloren. Seine Attacke konterte der Sky-Zug mit einem hohen Tempo am Schlussanstieg. Die Beine des BMC-Profis konnten nicht mehr so, wie sie sollten. Die letzten 18 Kilometer wurden für den Australier zur Qual. Sein Teamkollege Van Garderen, bester Nachwuchsfahrer dieser Tour, hätte schneller fahren können. Doch er wartete, lieferte seinem Kapitän ein Tempo, dass er mithalten konnte.

Auch die anderen Edelhelfer standen in den Alpen mehrmals im Mittelpunkt, besonders im Team Sky. “Ich habe Bradley Wiggins zu Christopher Froome rufen hören: ‘Fahr langsamer’”, sagte Fränk Schleck am Tag nach der Etappe. Froome, der Zweitplatzierte in der Gesamtwertung, klettert schneller als sein Kapitän Wiggins, der Mann im Gelben Trikot. Kein Problem, sondern ein Vorteil, sagt Sky-Sportdirektor Sean Yates und betont: “Wiggins bleibt unsere Nummer eins.”

Doch wie würde die Hierarchie im Team aussehen, wenn Froome bei einem Sturz auf der ersten Etappe nicht eineinhalb Minuten verloren hätte? Froome wäre weiterhin Zweitplatzierter, würde aber nur 30 Sekunden hinter Wiggins in der Gesamtwertung liegen.

Eine Veränderung der internen Rangordnung soll es auch in der kommenden Woche in den Pyrenäen nicht geben. Es sei denn: Wiggins erlebt einen schwarzen Tag. Erst dann muss das Sky-Team überlegen, ob Froome, als Plan B, seinen eigenen Kapitän im Stich lassen darf – und selbst zum Teamleader wird.

Die Führungsdiskussion im Team Sky ist kein Novum in der Tour-Geschichte. Immer wieder gab es Mannschaften, in denen der eigentliche Edelhelfer schneller als sein Kapitän fuhr. So auch Jan Ullrich, der sich auf der 10. Etappe der Tour de France 1997 zu seinem Teamfahrzeug zurückfallen lies und dort die Freigabe zur Attacke erhielt. Der eigentliche Kapitän Bjarne Riis verlor Zeit, Ullrich gewann die Frankreichrundfahrt.

Der Däne Riis, mittlerweile Teamchef beim Konkurrenzteam Saxo Bank, fühlte sich auch an seine eigene Karriere erinnert. Er sagte am Freitag mehreren dänischen Medien: “Froome ist mein Top-Favorit für den Tour-Sieg”.

“Eine der wichtigsten Sachen im Team ist Loyalität”, stellt Schleck seine Position dar. Er bewundere den Zusammenhalt bei Sky. In seiner Mannschaft RadioShack vermisse er eben diese Loyalität in diesem Jahr. In der Tat: Fünf Fahrer liegen unter den Top 20 in der Gesamtwertung. Das Team führt die Mannschaftswertung an. Doch es scheint jeder für sich zu fahren. Als ein echtes Team präsentiert sich die Equipe nicht.

Bei Sky möchte man derartige Diskussionen unbedingt vermeiden. Wiggins ist und bleibt Kapitän, zumal er einen entscheidenden Vorteil hat: Er ist der beste Zeitfahrer im Peloton. Am 21. Juli, dem Tag vor der letzten Etappe nach Paris, müssen sich die Favoriten noch einmal 53,5 Kilometer lang im Kampf gegen die Uhr beweisen. Der Kurs nach Chartres ist dabei noch flacher als beim ersten Zeitfahren in Besançon. Damals siegte Wiggins und baute die Führung in der Gesamtwertung aus. Mit Froome als Helfer wird er das Gelbe Trikot bis nach Paris auch nicht mehr abgeben.


An meinem persönlichen Ruhetag fasse ich ein paar Gedanken zur Tour-Berichterstattung aus der Sicht eines freien Journalisten zusammen. Falls Kollegen mitlesen: Mich würde interessieren, wie es im Vergleich bei anderen großen Sportevents läuft?

● Mit dem Absatz-Intervall kann ich leben. Im Schnitt schreibe ich alle zwei Tage einen Text, zuletzt auch mehr. Rund um die Europameisterschaft ging in den ersten Tagen gar nichts. Fußball stand auch ohne eine deutsche Nationalmannschaft im EM-Finale über allen anderen Themen.
● Ich berichte doch viel sportlicher, als gedacht. Eigentlich würde ich das Gewicht etwas mehr zu Hintergrundbeiträgen verlagern wollen. Aus finanzieller Perspektive ist das aber nicht drin. Die Fanstory und der Medientext für die Berliner Zeitung waren da schon Ausnahmen. Ein solches eher abseitiges Thema versuche ich nächste Woche noch zu setzen.
● Es ist keinesfalls so, dass die Redaktionen nur Dopingthemen wünschen, wie von den üblichen Verdächtigen immer wieder behauptet. Wer das behauptet, hat es nicht probiert. Bislang habe ich zwei Dopingtexte geschrieben. Eine Zusammenfassung der aktuellen Fälle und den Di Gregorio Case am ersten Ruhetag.
● Wenn man über Doping schreibt, ist das vor Ort spürbar. Mein erster Text für Zeit Online hat nicht nur auf Facebook Diskussionen inklusive persönlicher Anfeindungen ausgelöst. Auch vor Ort wurde in den Tagen danach das Klima rauer. Es gab Radfahrer, die mir in den Tagen danach bei Interviews nicht mehr ins Gesicht geschaut haben. Und nun bin ich ganz ehrlich: Ich bin dankbar für die Erfahrung. Bis heute konnte mir kein Fehler im Text nachgewiesen werden. Diskussion drehte sich nur um Meinungsverschiedenheiten. Das Ding hat mich gestärkt.
● Positiv: So viele deutsche Kollegen begleiten diese Tour de France nicht vor Ort, dürfte für Print/ Online gerade so zweistellig werden. Man lernt sich schnell kennen. Der Austausch in dieser kleinen Truppe ist wirklich fair, habe ich anders eingeschätzt. Das mag unter den Agenturen noch etwas anders sein. Ich kann aber auf jeden Kollegen zugehen und mit ihm aktuelle Themen besprechen.
● Die Reisestrapazen sind eigentlich wie erwartet. Bei der nächsten Tour würde ich wahrscheinlich etwas auf Flexibilität verzichten wollen und dafür Kosten und Lenkerzeit sparen. Vielleicht auch nicht mehr die ganze Tour begleiten.
● Härte Themen sind vor Ort kaum möglich. Zu Beginn der Tour habe ich mit Damien Ressiot von der L’Equipe länger gesprochen, ein guter Mann. Hat schon eine Menge vernünftige Sachen im Radsport recherchiert und ist deswegen im Peloton nicht besonders beliebt. Er arbeitet bewusst von Paris aus, möchte die Nähe zu der Karawane hier vermeiden, um Distanz zu wahren. Ja, das kann ich gut verstehen. Ich agiere hier weiterhin unabhängig, das würde ich schon behaupten wollen. Härtere Themen gelingen mir vor Ort aber nicht. Das hat zum Teil aber auch ganz praktische Gründe: Die interessanten Gesprächspartner müssen ohnehin angerufen werden. Unterlagen lassen sich am Schreibtisch besser durchsehen. Im Pressezentrum oder Auto funktioniert das nur in Notfällen.

So long. Fast vergessen: Heute wird auch Radsport gefahren. Werde mir das Finale später im Hotel anschauen.

Streckenprofil 13. Etappe via ASO



13.27 | 14.07.



500 Dopingtests, immer wieder betont von LA. Netter Versuch.



5 Kommentare zu "Tour de France 2012: 13. Etappe"

  1. Mein Guter, da bist Du in einem ziemlichen Dilemma. Im Prinzip kenne ich das. Wird mir in London ähnlich gehen: Um ein bisschen Geld zu verdienen, werde ich mehr “Sport”texte über Schwimmen und Leichtathletik schreiben, als alles andere. Und manche aufmerksame Leser werden dann kritisieren, dass ich nicht in jedem aktuellen Textlein die komplette Dopinggeschichte des Schwimmens und der Leichtathletik unterbringe. Was natürlich nicht geht.

    Auch wenn ich also gelegentlich im Glashaus sitze, bin ich versucht, Dir zu sagen, dass so eine rein “sportliche” Zwischenbilanz, wie Du da gerade reinkopiert hast, eigentlich gar nicht geht. Das liegt in der Natur der Sache.


  2. Danke Jens.

    Christian Spiller hat gerade einen schönen Kommentar geschrieben, berührt in Teilen mein Dilemma.

    …der große Aufschrei, die öffentliche Empörung bleibt aus. Stattdessen: Wissen wir, tausendmal gehört, lasst mich doch damit in Ruhe.Das ist bequem, aber gefährlich. Denn diese Haltung führt dazu, dass langfristig niemand mehr genau hinschaut, wenn Betrüger den Sport kaputt machen. Ist der Ruf erst ruiniert, lässt man ihnen alles durchgehen, weil Gauner nun mal so sind, Hauptsache die Fußbälle oder Fahrräder rollen. Olé! Das wäre so, als ob man Karl-Theodor zu Guttenberg nach dem fünften entdeckten plagiierten Satz in Frieden gelassen hätte. Nach dem Motto: So ist er halt, der Karl-Theodor, reden wir weiter über seine Frisur.


  3. Da musste trotzdem durch, auch wenn das jetzt altklug klingt.

    Da müssen alle durch. Frag doch mal Deinen Kumpel, der während der Paralympics auch fast verzweifelt ist, wenngleich die Problemlage da ein wenig anders war.


  4. Zwei Dinge.

    Erstens zum Problem sportlich/hintergründig: Ich war bisher 2009 bei der Leichtathletik-WM und 2010, wie von Jens angesprochen, bei den Paralympics. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein großer Teil – wenn nicht der Großteil – der Arbeit vor der Reise lief. Natürlich habe ich auch sportlich berichtet. Vor allem bei der Leichtathletik-WM. Aber viele Texte/Themen waren eben im Vorfeld vorbereitet. Leider hab ich grad meinen Laptop nicht dabei, sonst würd ich mal ins Archiv schauen. Ich habe vorher Wochen, teils Monate lang Themen gesammelt/mit Leuten gesprochen. Lange Zeit nebenher, aber in den letzten Wochen/Tagen davor natürlich intensiv. Das sind Arbeitstage, die niemand sieht. Und die dir auch niemand bezahlt (siehe unten). Noch stärker war das bei den Paralympics der Fall. Dort gab es dann sogar mehrere Tage, an denen ich überhaupt gar nicht aus meinem Hotelzimmer rausgekommen bin, weil ich einfach nur geschrieben und produziert und aktualisiert habe für verschiedene Medien mit vorbereitetem oder in den ersten Tagen zusammengetragenem Material. Ich habe mir kaum Wettkämpfe angesehen und wenn, dann oft nur zur Entspannung zwischendurch; nicht, um drüber zu schreiben. Wobei jedes Großereignis natürlich anders ist. Der Vorteil bei den Paralympics – zumindest für mich als Hintergrundberichterstatter: Die Redaktionen haben ohnehin weniger Interesse am sportlichen, eher an Beistücken. Das steigert den Absatz an interessanten Stücken im Vergleich zum stumpfen Einerlei.

    Zweitens, zum Ertrag: Zwei Dinge finde ich nach wie vor sehr dumm und halte zumindest zweiteres auch aus Sicht der Medien für ganz grundsätzlich falsch gedacht. Erstens: Für Berichterstattung aus dem Ausland gibt es für Freie kaum Zuschläge. Hier und da mal aus Goodwill ein zusätzliches Foto, ein paar Euro extra. Insgesamt aber zu vernachlässigen. Ich war, wie Jens weiß, mehr als ein paar Mal schockiert über die Honorare, die ich für meine Texte aus Kanada 2010 bekommen habe. Ich bin auch so immer wieder verärgert über die niedrigen Honorare, aber gerade die mit hohen Kosten verbundene Vor-Ort-Berichterstattung zeigt dieses Missverhältnis halt unglaublich krass auf. Das merkst Du, Jonathan, ja jetzt auch. Wenn ich für Vancouver kein Reisestipendium gehabt hätte, hätte sich das finanziell null gelohnt. Obwohl ich im Schnitt nur etwa viereinhalb Stunden pro Nacht geschlafen habe und nach den zehn Tagen komplett durch war. Bei der Leichtathletik-WM 2009 war es finanziell auch nur ok, weil mir die Main-Post, bei der ich mein Volo gemacht hatte, geholfen hat. Aber das ist nunmal so, Verlage drücken, wenn sie können. Und sie können. Deshalb muss sich jeder seine eigene Lösung suchen.

    Viel schlimmer und unlogischer finde ich aber nach wie vor, dass Redaktionen nach Zeichen/Minuten/Zeilen bezahlen. Und – mit ganz wenigen Ausnahmen – überhaupt nicht berücksichtigen, wie aufwändig ein Text/Beitrag ist. Und das ist ja auch genau der Grund, warum Du, in Teilen gegen deinen Willen, rein sportliche Texte veröffentlichst. Ich habe 2010/2011 relativ viele rein sportliche Texte über Triathlon für ZDFonline geschrieben, weil es sehr einfach und schnell ging und ich das gleiche Honorar – teils mehr – bekam wie für recherchierte Hintergrundtexte. Auf die Texte bin ich wahrlich nicht stolz. Da sind Ein-Quellen-Stücke bei; Portraits, die keine Portraits sind; sowas halt. Aber es gab so halt Texte mit einem Stundenlohn von 50 Euro. Die tun keinem weh (zumindest nicht direkt), sind besser als PR zu machen, aber bringen auch niemanden weiter. Weder mich, noch den Journalismus, noch sonst irgendwen. Dagegen sind recherchierte Texte nicht einmal im Mindestlohnbereich bezahlt. Ein Extrembeispiel war eine monatelange Reportage/Recherche, die (bei einem anderen Medium) am Ende 180 Euro abgeworfen hat. Das war ökonomisch gesehen unendlich dumm von mir.

    Aber ich behaupte, diese Praxis ist auch sehr dumm von den Verlagen/Redaktionen. Jeder schreit nach Qualität, aber durch diese Bezahlung wird es von Seite der Freien immer nur in Einzelfällen Qualität geben können. Freie Journalisten werden so tatsächlich systematisch davon abgehalten, gute Sachen zu liefern. Das schadet den Verlagen langfristig. Das macht Journalismus arm. Dürfte ich nicht für das Recherche-Ressort der WAZ arbeiten, wäre bestimmt drei Viertel meiner aktuellen Arbeit nicht finanzierbar. Das finde ich bitter. Und falsch.

    Natürlich hat man auch Vorteile, wenn man tief recherchiert. Wer ein Thema drauf hat, kann immer wieder Dinger dazu raushauen. Sich zum Experten machen, Ansprechpartner sein. So wie Jens zur FIFA, IOC, Korruption oder wie Ronny zu Rechtsextremismus, Homophobie, Anti-Ziganismus etc. Aber ist es Aufgabe von freien Journalisten, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, um Qualität im Journalismus zu finanzieren? Gegen die Praktiken der Verlage? Ich finde, dass die Verlage diese Aufgabe hätten. Oder diese Art von Journalismus zumindest nicht implizit verhindern sollten.

    Und was ich noch wichtig finde: Die einzelnen Redakteure können da ja oft gar nichts für, auch die Redaktionsleiter nur mittelbar. Wenn die Vorgabe lautet: 150 Euro für einen Text, mehr dürft ihr nicht geben, komme was wolle. Was soll eine Redaktion dann machen?

    Etwas lang geworden, aber das Thema beschäftigt mich natürlich – wie wahrscheinlich viele – durchgehend. Auch wenn ich bei der WAZ mittlerweile eine sehr gute Basis gefunden habe.


  5. Ich finde es immer wieder überraschend, wie sehr die TdF Menschen in ihren Bann zieht. I Vorfeld hast du ja viel in Sachen Doping gemacht und es war doch eine gehörige Portion Skepsis und Kritik zu hören. Aber jetzt gehst du voll in der sportlichen Berichterstattung auf. Und ich kann dich sehr gut verstehen. Mich packt’s schon vor dem Fernseher, du bist aber live dabei. Seit Jahren denke ich schon, dass ich dieses Mal nicht zusehen werde. Habe ich dann aber mal eine Etappe gesehen, komme ich nicht mehr davon los.

    Spannend, dass man (ich) all die Kritik ausblenden kann und nur plötzlich doch den Sport sieht.


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