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Interviewprojekt: Folge #0

9.04.

Beim Sport, unter der Dusche, vorm Einschlafen, in Gesprächen mit Freunden und Kollegen – diese Videoserie spukt schon seit geraumer Zeit in meinem Kopf herum. Lange scheiterte die Umsetzung. Keine Zeit, kein Team. Dies änderte sich in den letzten Monaten. Meine beruflichen Veränderungen erlauben mir mehr Zeit (wenn auch weniger, als ursprünglich gedacht) für eigene Projekte. Mit Jens Peters alias catenaccio konnte ich den idealen Partner finden, der seinen Schwerpunkt an der Kamera, im Schitt und der Postproduktion sieht. Wer seine aufwändig gestalteten Fitzelkönig Produktionen noch nicht gesehen hat, darf hier gleich mal reinschauen. Nach einigen Telefonaten/ E-Mails/ Evernote-Notizen, einem Techniktreffen in Hannover und dem ersten Videodreh in Mainz wollen wir euch jetzt die Folge #0 zeigen. Diese bezeichnen wir als Betafolge, weil wir sie als Basis für einen Austausch mit euch nehmen wollen. Schaut euch den Clip an, lest euch den kompletten Eintrag durch und teilt uns sehr gerne eure Meinung mit.



Idee – Die Journalisten hinter den Geschichten

Ein großartiger Text, eine aufwändige Recherche. Unter dem Artikel lesen wir den Namen des Autors. Vielleicht kennen wir seine Spezialthemen oder erkennen als regelmäßiger Leser seines Mediums schon am Schreibstil den Verfasser. Doch viel mehr Informationen über den Urheber des Werkes bekommen wir in der Regel nicht.

In einer Zeit, in der die klassische Medien- und Ressortaufteilung an Kraft verliert, müssen die Autoren hinter den Werken ihr eigenes Profil schärfen. In einem zeitgemäßen Medium können die Veröffentlichungen eines Autors abonniert werden, wenn einem seine Themen gefallen. Ob via RSS, Facebook, Twitter oder durch neue Mechanismen. Ganz egal. Jedes Medium lebt von der Qualität seiner Autoren. Die Personalierung dieser guten Journalisten bringt Leserbindung. Leider geschieht dies noch viel zu selten.

In dieser Videoserie wollen wir den großartigen Journalisten unseres Landes ein Gesicht geben. In jeder Folge treffen wir uns mit einem Kollegen. Wir werden mit dieser Person spazieren gehen. Nicht irgendwo, sondern an einem für die Geschichten dieser Person typischen Ort. Dabei wechseln wir zwischen drei Perspektiven: Einem externen Blick auf das Gesprächsduo, dem Blick des Interviewers und der Perspektive des Gesprächspartners. Bei den Spaziergängen sprechen wir über die journalistischen Fachgebiete des Kollegen und die Recherche in diesen Themen. Zunächst konzentrieren wir uns auf die Kollegen aus dem Sportjournalismus. Andere Themensparten schließen wir aber nicht komplett aus.

Crowdsourcing – Wünsche äußern und mitgestalten

In der Folge 0 haben wir uns mit meinem befreundeten Kollegen Daniel Drepper in Mainz getroffen. Wir kommunizieren diese erste Folge noch als Betafolge, weil wir mit euch gemeinsam die Produktion optimieren wollen. Wie könnt ihr mitgestalten?

Gebt uns Feedback, einfach wild drauf los. Was sagt ihr zur Bildgestaltung? Zur grundsätzlichen idee? Welche Journalisten würdet ihr gerne in einer Folge sehen?
Und ganz wichtig – uns fehlt noch ein Name für die Serie. Habt ihr eine Idee?

Finanzierung – Reisekosten oder mehr

Wem unser Projekt gefällt, darf es natürlich auch gerne finanziell unterstützen. Wir werden für jede Folge reisen müssen. Sollte sich jemand finden, der ein Budget für die Deckelung dieser Reisekosten zur Verfügung stellt, wäre das ein dufter Anfang. Wer Interesse hat, kann Jens oder mich kontaktieren. Dann reden wir über die Details. Finanzspritzen via Flattr (Jens Peters, Jonathan Sachse) funktionieren natürlich weiterhin.

19 Kommentare zu "Interviewprojekt: Folge #0"

  1. Pingback: Jonathan und Jens zu Gast: Interviewserie | Daniel Drepper

  2. In Kürze, weil in Eile. Idee prima, Inhalt prima, Kamera ausbaufähig.
    Habe nach zwei Minuten Video gucken nicht mehr auf den Bildschirm geschaut, weil mir a) die Kameraführung insbesondere beim Spazierengehen zu unruhig war (ich brauche kein perfektes Fernsehbild, das war mir aber ein Stück zu anstrengend) und b) das Bild zu wenig Mehrwert bietet, um dauerhaft dran zu bleiben (wird gegen Ende besser, weil die Landschaft abwechslungsreicher wird und ihr mehr steht und weniger geht).

    Funktioniert für mich eher als Audio-, denn als Video-Podcast. Sonst aber, wie gesagt, richtig interessant. Wenn ich Zeitungen oder Blogs lese, achte ich sehr darauf, wer den Artikel geschrieben hat (und das war auch schon so, als ich noch nicht selber Journalismus gemacht habe).
    Ich mag meinungsstarke Autorenstücke und interessiere mich für die Personen, die dahinterstecken. Einen regelmäßigen Zuschauer (in meinem Fall eher -hörer) habt ihr also sicher.
    Danke und viel Spaß mit den weiteren Folgen.


  3. Habe es schon drüben bei catenaccio gepostet, aber der Vollständigkeit halber auch nochmal hier mein Kommentar:
    Erstmal Kompliment für den “Erfindergeist” und den Mut, neue Wege zu gehen und einfach ein bisschen herumzuexperimentieren. Finde ich absolut klasse!
    Jetzt zur eigentlichen Interview-Kritik: Ich persönlich finde auch, dass es für das Interview nicht unbedingt solch einen langen “Gang” gebraucht hätte. Das lenkt tatsächlich eher vom Inhalt ab. Macht das Interview doch einfach im Sitzen, z.B. an irgendeinem Ort, den sich der Interviewte aussucht und mit dem er persönlich etwas verbindet bzw. der für ihn als Journalist persönlich wichtig ist. Dann habt ihr gleich ein gutes Gesprächsthema, das mir als Zuschauer auch näher bringt, wie der Interviewte “tickt”. Das führt mich gleich zum zweiten kleinen Kritikpunkt: Ich würde gerne noch mehr über die Arbeit des Journalisten erfahren. Also man sollte zumindest mal kurz drüber gesprochen haben, was er für seine bisherige Best-Practice-Arbeit hält (natürlich gerne mit Link im Blog), wer seine journalistischen Vorbilder sind bzw. was er für nachahmenswert hält usw. Ich glaube, dass das die Interviews auch für einen noch breiteren Zuschauerkreis interessanter machen könnte. Ansonsten aber: Weiter so! Ich freue mich schon auf die nächsten Interviews und hoffe, dass auch der finanzielle Background sich irgendwie regeln lässt (Habt ihr z.B. schon mal an Kickstarter oder Vision Bakery gedacht?).


  4. Saugute Idee, sehr gut gemacht!
    Herausragend gutes Audio.
    Auch das Zusatzinfos eingeblendet werden -TOP

    Vielleicht spielt Ihr noch mal ein bisschen mit den Bildstabilisatoren.
    Ich finds nämlich sehr gut, dass on location gedreht wurde, dadurch konnte ich z.B. zusätzlich einen kleinen authentischen Eindruck von Mainz erhaschen. Auch von den Interviewten kann ich mir ein viel besseres Bild machen, wenn ich sie in Bewegung sehe, was ja auch positiv auf den Verlauf des Gesprächs abfärben dürfte.

    Habt Ihr mal überlegt splitscreens zu nutzen? Dadurch spart man Schnitte und bringt evtl. wieder mehr Ruhe in das Gesamtbild?

    Vielleicht überlegt Ihr auch mal für die Gehstrecken jemandem eine Kamera auf den Rücken zu schnallen, der einfach ruhig vor Euch hergeht (oder Ihr hinter dem), dann hat der ‘Mobile’ mehr Ruhe um interessante Shots zu finden (Headshots, Umgebung..) und ihr habt eine Konstante, die Ihr als Brücke nehmen könnt.

    Aber macht auf jeden Fall weiter, sehr guter Ansatz!


  5. Danke euch dreien für das Feedback. Wir haben heute viele hilfreiche Rückmeldungen bekommen, gibt ne Menge auszuwerten. Ein paar Dinge kann ich jetzt schon sagen…

    a) Die Kopfkamera muss weg, hatten wir uns eigentlich schon nach dem Dreh zu entschieden, wollten aber erstmal die Reaktionen hier abwarten.
    b) Ja, das Bild muss ruhiger werden. Da gibt es sicherlich technische Ansätze, aber auch die Möglichkeit weniger in Bewegung zu seien und mehr feste Standorte zu definieren. In dieser Testfolge bin ich mir Daniel noch sehr viel unterwegs gewesen. Allein an der Brücke und bei der Buchvorstellung kommen wir etwas zur Ruhe.
    c) Generell: Wir sind nur ein zweier Team, was in der Planung und Konzeption viele Sachen leichter macht als in einer großen Runde. Beim Dreh stroßen wir mit einem Kamermann natürlich an Grenzen. Daher auch die Idee mit den statischen GoPros, die für eine natürlich Bewergung sorgen. Müssen wir weiterdenken…
    d) Die Umgebung muss zwingend mehr eingebunden werden. Das fiel uns zugegebenermaßen beim Eröffnungsthema hier etwas schwer. Den direkten Bezug konnte man nicht so leicht herstellen. In Zukunft wollen wir in unserer Themenauswahl noch spezieller auf die Geschichten eingehen. Dann sollte der Bezug zur Umgebung hoffentlich auch leichter herstellbar sein.

    @Da du den Begriff Podcast ins Spiel bringst. Macht es aus deiner Sicht Sinn das Ding als abonnierbaren Podcast anzubieten? Holt man sich sowas aufs Smartphone und schaut es unterwegs?

    @Martin: Am laufenden Konzept werden wir wohl weiterhin festhalten, nur optimiert ;) Die Anregung mit den Best-Practise Projekten/ Vorbilern nehme ich auf jeden Fall auf. Über Crowdfunding Ansätze denken wir nach. Vision Bakery war mir kein Begriff, schaue ich mir an.

    @rudimentor: Splitscreens gebe ich mal an Jens weiter, ob das Sinn macht. Hat er den Hut auf. Der Ansatz mit der Rückenkamera klingt interessant, sehe ich aber das unter c) erwähnte Personalproblem. Checken wir.

    thanks again.


  6. Unbedingt empfehlenswert als Podcast! Allerdings als Audio (da ist die Zielgruppe breiter [alle die beruflich fahren müssen, jogger...]. Man hört es dann z.B. mit der sehr guten App Instacast auf dem iPhone. Ihr könnt auch videopodcast probieren, ist aber noch nicht so verbreitet und auf Smartphones auch ein Bandbreiten- und Speicherproblem. Ein guter Überblick über Podcasts gibts bei der ‘Hörsuppe’, da solltet Ihr Euch auch mal melden, wenn Ihr bei iTunes verfügbar seid


  7. Steht jetzt auf der to-do Liste. Danke rudimentor!


  8. Die Info-Einblendungen sind wirklich richtig gut. Auch sonst gefällt mir das Format total. Natürlich gibt es ein paar Sachen die Verbesserungswürdig sind, wie z.B. die Kameraposition. Aber das muss man, wie Daniel es am Ende schön gesagt hat, einfach erstmal machen, um dann optimieren zu können. Sauber! Freue mich auf die weiteren Folgen.


  9. Danke Niclas. Dann machen wir erstmal.


  10. Pingback: Crowdfunding auf der Meta-Ebene: Das Projekt “Unterwegs mit…” von @jsachse und @_catenaccio | take56

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