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Liveblog Tour de France: 18. Etappe

21.07.

Guten Morgen. Noch drei hammerharten Etappen bis der Tour de France Sieger 2011 feststeht. Heute 3x HC-Berge, morgen 2x HC, 1x 1er. Anschließend das Zeitfahren in Grenoble. Jetzt wird nicht mehr gepokert. Jeden Tag steht ein Ausscheidungsfahren an. Gestern habe ich die verschiedenen Strategien der Favoriten zusammengefasst, bin gespannt, ob sie sich heute daran halten.



Ich habe in den letzten Tagen gezielt darauf geachtet, von welchen Personen die Favoriten im Start- und Zielbereich begleitet werden. Basso, Sanchez und Cunego bewegen sich in der Regel ohne Begleitung, wenn sie sich morgens zum Einschreiben begeben. Die beiden Schlecks und Voeckler (seit dem Gelben) fahren möglichst spät zum Start, geben aber auf den Weg in der Regel mehrere Interviews und baden ein wenig im Zuschauerapplaus. Ein wenig anders sieht es bei AC und Evans aus, beide haben ihren Bodyguard jederzeit im Schlepptau. Ein wunderbares Bild: Die schlanken Fahrer rasen durch die Presse, Fan – und VIP-Massen zum Start und die jeweiligen nicht ganz so sportlichen Begleiter auf dem Rennrad hinterher. So sieht der muskulöse Herr vom Vegetarier aus:



Ein andere Bild gibt Georges Lüchinger ab, die rechte Hand von Cadel Evans. Der Schweizer ist gleichzeitig Pressesprecher des BMC-Teams, aber scheint in seiner Funktion ungewöhnlich stark auf den Australier fixiert zu sein. Ohne Lüchinger kein Evans. Er zeigt seinem Kapitän, wo und wann er morgens hinfahren muss, fängt ihn im Ziel ab, alles unter Kontrolle. In dieser Funktion agierte er bereits unter Floyd Landis beim Phonak Team und ist aktuell unter anderem als Moderator, Tour de Suisse Speaker und LFV Vorstandsmitglied unterwegs. Interessanter Mann.



Fahre jetzt rüber zum Galibier. 6 Grad, wird kalt, aber wohl kein Schneefall.

12.05 | 21.07.

Platz genommen in der Zone Technique, die heute nicht ganz oben auf dem Gipfel liegen kann. Ärgerliche Aktion der ASO und Gedarmerie: Auch die Radfahrer werden nicht mehr auf die letzten 8,5km nach oben gelassen. Es gibt nicht wenige, die nur Radschuhe dabei haben und jetzt auf Socken die letzten Kilometer bewältigen. Schnee liegt hier übrigens nicht mehr. Sonnenschein auf den letzten Kletter-Kilometern.



12.44 | 21.07.

Spannender Artikel von Tom Mustroph im Tagesspiegel zum Thema “Radsport der zwei Geschwindikeiten”, ein Ausschnitt binde ich ein, aber bitte komplett lesen, lohnt sich.

“Für Antoine Vayer, einen Sportwissenschaftler aus Nordfrankreich, der einst das übel beleumundete Festina-Team betreute und nach dem mit diesem Namen fest verknüpften Dopingskandal des Jahres 1998 zu einem Antidoping-Aktivisten wurde, beginnt das „absolut sicher dopingfreie Peloton“ ab Position elf. Den Rang hat der einstige Mountainbiker Jean-Christophe Peraud inne. „Peraud bleibt innerhalb seiner physiologischen Grenzen. Doping ist, wenn man seine Limits überschreitet“, sagte Vayer dem Tagesspiegel. Als eine solche physiologische Grenze des gesunden und trainierten Körpers hat Vayer die Leistung von 410 Watt bei einem mindestens 20 Kilometer langen Aufstieg innerhalb einer fünf Stunden andauernden Etappe des Straßenradsports ausgemacht. Das entspricht ungefähr einer Sauerstoffaufnahme im Blut von 85 ml/min/kg. „Das ist die Grenze“, sagt Vayer. Und aufgrund dieser Berechnungen hat sich in der Vergangenheit auch der dreifache Toursieger Greg LeMond festgelegt und Klettereien bei über 410 Watt als „einfaches Doping“, bei mehr als 430 Watt als „Wunder-Doping“ und bei Überschreiten der 450 Wattmarke als „Mutanten-Doping“ bezeichnet.”

Wetterupdate: Es beginnt im Ziel zu regnen, aber bleiben ja noch 4 Stunden…


13.10 | 21.07.

Als Ergänzung noch der Artikel von Andreas Schulz (Eurosport), der seine aktuelle Doping-Sichtweise auf Radsport-News veröffentlicht hat.


16.24 | 21.07.

Diese Attacke hatte Andy Schleck bereits in einem Interview mit der Luxemburger Zeitung angekündigt und war heute auch durch die offensive Fahrweise des Teams klar. Dennoch konnten die anderen Favoriten nicht reagieren, hatten keinen Matchplan. Der Einzige, der die 2:30 auf A. Schleck gerade noch ertragen kann, dürfte Cadel Evans sein. Er hätte aktuell 1:20 auf Andy Rückstand. Wenn er den Abstand um 20 Sekunden verringert, wäre die Minute im Zeitfahren drin. Allerdings steht vorher noch eine Bergetappe an… nungut, genug gerechnet. Jetzt erstmal Galibier.


22.41 | 21.07.

Meine Analyse zur heutigen Etappe werde ich morgen früh im Liveblog niederschreiben. Heute gibt es nur noch seichten Content. Ich habe bei meinen Fotos ein besonders Augenmerk auf die Zuschauer gelegt, Fahrer sind aus diesem Grund in der Regel unscharf, achtet auf die Menschen im Hintergrund. Die Atmosphäre hier war gigantisch, kann ich gar nicht beschreiben. Selbst der graue Leipheimer stufte die Crowd als Karriere-Highlight ein:
The magnitude of the crowds today were only rivaled by the TT up Alp D’Huez in 2004.

Ob in L’Alpe d’Huez noch einer drauf gelegt wird?











Mit den Helikoptern werden die VIPs transportiert. Ein paar Fahrer dürfen nach langen Dopingkontrollen teilweise ebenfalls reinspringen. Frage mich, ob Lance in nem Heli oder seinem Privatjet bei der Tour landen wird.



1 Kommentar zu "Liveblog Tour de France: 18. Etappe"

  1. Pingback: Datenbank zur Tour de France 2011 | Jonathan Sachse

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